Gesamtrechner
Was kostet es, dein Haus zu sanieren?
Mehrere Gewerke kombinieren, eine Gesamtsumme bekommen.
Schritt 1 · Gewerke wählen
Kombiniere frei, was in deinem Projekt ansteht - die Gesamtspanne rechnet live mit.
Geschätzte Gesamtkosten
— €
Wähle links mindestens ein Gewerk aus - die Gesamtspanne erscheint sofort und rechnet bei jeder Eingabe live mit.
So planst du eine Sanierung in der richtigen Reihenfolge
Bei größeren Projekten entscheidet die Reihenfolge über Kosten und Qualität: erst die Gebäudehülle (Dach, Fenster, Fassade), dann die Technik (Heizung, Elektrik, Sanitär), zuletzt der Ausbau (Bad, Böden, Malerarbeiten). Wer andersherum plant, riskiert doppelte Arbeiten - etwa frisch gestrichene Wände, die für neue Leitungen wieder aufgestemmt werden.
Der Rechner hilft dir beim Budgetrahmen: Kombiniere die geplanten Gewerke und nutze die Spanne als Verhandlungsbasis. Für die Feinplanung lohnt bei umfassenden Sanierungen ein Energieberater - er ist für viele Förderungen ohnehin Pflicht und erstellt den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP), der zusätzliche Förderboni freischaltet. Details zu unserer Berechnung findest du auf der Methodik-Seite.
Häufige Fragen
Was kostet es, ein ganzes Haus zu sanieren?
Das hängt stark vom Umfang ab. Einzelne Modernisierungen (z. B. Bad + Fenster) liegen bei 20.000–40.000 €, eine umfassende energetische Sanierung eines Einfamilienhauses bei 80.000–150.000 €, eine echte Kernsanierung bis auf den Rohbau bei 150.000–300.000 € und mehr. Am besten die geplanten Gewerke oben einzeln kombinieren - so bekommst du eine realistische Gesamtspanne statt einer Pauschalzahl.
Was kostet eine Kernsanierung pro m²?
Für eine Kernsanierung (Entkernung bis auf tragende Wände, alles neu) rechnet man grob mit 1.500–3.000 € pro m² Wohnfläche. Ein 140-m²-Haus landet damit bei etwa 210.000–420.000 €. Die Spanne ist so groß, weil Zustand, Ausstattungsniveau und energetischer Standard den Preis dominieren.
In welcher Reihenfolge sollte man ein Haus sanieren?
Von außen nach innen und von der Technik zum Ausbau: erst die Gebäudehülle (Dach, Fenster, Fassade, Dämmung), dann die Haustechnik (Heizung, Elektrik, Sanitär), zuletzt der Innenausbau (Böden, Bad-Endmontage, Malerarbeiten). Diese Reihenfolge verhindert doppelte Arbeiten - etwa frisch gestrichene Wände, die für neue Leitungen wieder aufgestemmt werden.
Lohnt sich ein Energieberater?
Bei umfassenden Sanierungen fast immer: Ein zertifizierter Energieberater ist für die meisten BEG-Förderungen ohnehin Pflicht und erstellt den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP). Der iSFP schaltet an der Gebäudehülle einen zusätzlichen Förderbonus von 5 Prozentpunkten frei - seit dem 21. Juli 2026 allerdings erst oberhalb von 30.000 € förderfähigen Kosten und nur auf den übersteigenden Teil. Bei einer umfassenden Sanierung lohnt er sich deshalb weiterhin, bei einer einzelnen kleinen Maßnahme nicht mehr.
Wie viel Förderung gibt es für eine Komplettsanierung?
Über die BEG werden Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle (Dämmung, Fenster) mit 15 % gefördert, der Heizungstausch seit Juli 2026 mit bis zu 80 %. Wer das Haus auf einen Effizienzhaus-Standard bringt, kann alternativ die Förderung für Effizienzhäuser (Kredit + Tilgungszuschuss) nutzen. Wichtig: Anträge immer vor Beauftragung stellen und einen Energieberater einbinden.